Du kaufst ein bestehendes Haus oder eine Wohnung. Anhand von Fotos und Plänen beurteile ich die Bausubstanz, erkenne Schwachstellen bei Material und Technik und schätze ein, welche Sanierungstiefe realistisch ist und was auf dich zukommt.

Was sich aus Fotos und Plänen ablesen lässt

Feuchteschäden im Mauerwerk, ungeeignete Wandaufbauten für das lokale Klima, statische Risse, die sich nur kaschieren lassen, und versteckte Folgekosten. Vieles davon ist von außen unsichtbar - aber an Details und im Abgleich der Pläne mit den Bewilligungen erkennbar.

Sanierungstiefe realistisch einschätzen

Der teuerste Fehler beim Bestandskauf ist die zu optimistische Sanierungsrechnung. Ich sage dir, was wirklich auf dich zukommt - in einer ehrlichen Bandbreite statt einer Wunschzahl.

Risse, die sich nicht reparieren, sondern nur kaschieren lassen, mindern den Wert dauerhaft um 30 bis 50 Prozent. Bei einer Besichtigung mit Makler und Sonnenschein erkennst du das selten.

Häufige Fragen

Kannst du ein Haus nur anhand von Fotos und Plänen beurteilen?

Ja, in erstaunlicher Tiefe. Feuchtebilder, Risse, Wandaufbauten, Materialwahl und der Abgleich von Plänen mit Bewilligungen verraten die wesentlichen Risiken. Für eine abschließende Bewertung kann eine Begehung sinnvoll sein.

Wie realistisch ist eure Sanierungskostenschätzung?

Ich nenne dir die realistische Sanierungstiefe und die Bandbreite, statt einer geschönten Zahl. Viele Käufer rechnen mit 30.000 Euro und landen bei 120.000 - genau diese Lücke decke ich auf.

Welche Fotos soll ich machen?

Ein Foto pro auffälligem Punkt reicht. Am wichtigsten sind Fenstersohlbänke, Anschlüsse und Entwässerungsdetails, dazu Keller, Dachstuhl, Fassade und feuchteverdächtige Stellen.

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